Einzug in den Behelfsstall.

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Einmal im Jahr,  im Spätherbst, gibt’s Nervenkitzel beim Weideabtrieb. Wenn das Futter auf den Weiden oberhalb Rechberg knapp wird, laufen wir mit den Rindli über Wiesen, Äcker und (im optimalen Fall) über Landwirtschaftswege hinunter zum Stall. Frei, offen, ohne doppelten Boden. Da gab’s im einen oder anderen Jahr auch schon mal Gerenne und Gefluche (Hofgeschichten), denn Rindli sind Powerpakete, zu lustigen Streichen aufgelegt und erkunden gerne die Welt. Dieses Jahr aber lief es sehr entspannt: wir waren genügend Leute, um die Gruppe der „Jungen Wilden“ einzurahmen und die Rindli waren des Herbstwetters müde und wollten in den Stall: schön Heu und Schrot fressen und im Stroh kuscheln. Kein Bock mehr auf Draußensein. Diesen Wunsch erfüllten wir ihnen gerne: willkommen daheim!

(31.10.2019)

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