2. Bio-Glühwei(h)n-Nacht.

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Schön war’s!

Am Samstag, den 16. Dezember luden die Frauengemeinschaft Rechberg und das Gasswies-Team zur 2. Bio-Glühweih(n)-Nacht mit Adventshock an die Hofstelle ein. Auf den Demonstrationsbetrieben des Ökologischen Landbau wird so traditionell die gemütliche Weihnachtszeit eingeläutet.

Pünktlich um 16.30 Uhr öffnete Bauer Fredi für die Kuh- und Landwirtschaftsfans die Stalltore und erklärte rund 30 Besuchern bei einer Führung, wie auf dem Hof Gasswies Landwirtschaft praktiziert wird und welche Philosophie Antrieb und Motivation für seine tägliche Arbeit sind. Eine Stunde später las Sandra in einem gemütlichen Strohlager einer stattlichen Kinderschar Astrid Lindgrens zauberhafte Geschichte vom „Tomte Tummetott“ vor, und als sie das Buch zuklappte, machten sich alle gemeinsam auf in den Stall und besuchten die Kälber und Kühe. Das abends beleuchtete (und begehbare) Advents“fenster“ Nr. 16 beim Kälberstall zeigt eine Buchszene – und viele Kinder spielten noch lange rund um Tomte – und die Kälber schauten ihnen gespannt bei ihrem Treiben zu.

Den kulinarisch-geselligen Teil eröffnete Bäuerin Silvia zusammen mit Isabell und Tine von der Frauengemeinschaft im Rinderstall. Über 30 Rechberger Kinder sangen Weihnachtslieder, in die die Erwachsenen bald mit einstimmten und ein großes Gemeinschaftsgefühl und eine spürbare Vorfreude auf Weihnachten erfassten wohl viele der Anwesenden.  Nach diesem schönen Auftakt strömten die ca. 250 Besucher in die geheizten Werkstatt- und Lagerräume, wo es leckere Kartoffelsuppe von Andrea, frisch gebackenes, knuspriges Brot von Jörg und heiße Wienerle von Bio-Metzger Axel gab. Die älteren Damen der Frauengemeinschaft hatten ein Buffet mit selbst zubereiteten deftigen und süssen Speisen gestiftet, wo man sich kostenfrei bedienen durfte. Draussen leuchteten helle Flammen in Feuerschalen, in der Glut konnten die Gäste Stockbrot grillen. In der Hofküche bereiteteten Katha und János mit Rotwein vom Rechberger Bioweingut Gromann, frischen Orangen, Zitronen und aromatischen Gewürzen einen köstlichen Glühwein zu und veredelten den Gasswies-Apfelsaft zu einem sensationellen heißen Apfelpunsch. Viele Liter wurden getrunken, die zwei kamen zeitweise mit der Produktion kaum nach. Obwohl der erste Schnee dieses Winters schon wieder geschmolzen war, war der Abend festlich und stimmungsvoll. Davor sorgte auch die atmosphärische Beleuchtung von Matthias und die bis ins Detail liebevoll hergerichtete Dekoration von Gerlinde.

Ein wunderbarer Abschluss für ein Bauernhofjahr mit vielen Auf und Abs.
Der Hof Gasswies, der letzte übrig gebliebene Bauernhof vor den Toren Rechbergs, ist gefühlt ein großes Stück an sein Dorf und seine Bewohner herangerückt.

Allen, den Organisatorinnen, den Helfern und den Gästen ein herzliches Dankeschön für diesen schönen Abend.

(16.12.2017)

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