Begleitforschung.

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Martin, Martina und Karolin (v.L.)

Unsere Baumaßnahme ist in das Projekt EIP-Rind eingebettet, das zum Ziel hat, innovative Bauprojekte in der Rinderhaltung zu planen, umzusetzen, zu evaluieren und zu veröffentlichen und so den Umwelt- und Tierschutz in der Rinderhaltung in Baden-Württemberg zu verbessern.

Um die Effekte unserer Maßnahmen messen und einordnen zu können, nehmen junge Wissenschaftler die Bestandssituation unseres Hofes genau unter die Lupe.

Martin Thierberger, Wissenschaftlicher Mitarbeiter (M.Sc.) am Institut für angewandte Agrarforschung (IAAF) der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen (HfWU Nürtingen), beschäftigt sich schon seit mehreren Monaten mit unserem Vorhaben. Er wirkte bei der Planung mit und veranschaulichte diese in einer sehr guten Projektbeschreibung. Martin entwickelt nun Fragestellungen, in welchen landwirtschaftlichen Themenfeldern sich durch unser Bauprojekt neue Erkenntnisse gewinnen lassen. Heute besichtigt er zum ersten Mal den Hof Gasswies „in natura“. Martin installiert im Kuhstall Klima-Datenlogger, um Temperatur und Luftfeuchte zu messen und eine Wildkamera, die eine Beurteilung der Sauberkeit der Laufflächen über einen längeren Zeitraum erlaubt.

Karolin Bodener, Studentin BsL Agrarwirtschaft an der HfWU Nürtingen, analysiert die Datenerhebung von Pedometern, die die Aktivität der Tiere messen. Die Aktivität eines Tieres ist ein tierbezogener Indikator, also einer, der direkt am Tier gemessen wird und der so zur praktischen Messung der Tiergerechtheit in der Tierhaltung dient.

Martina Rärdt, Studentin der Agrarwissenschaften in Hohenheim, interessiert sich für eine Bachelorarbeit im Themenfeld „Muttergebundene Kälberaufzucht“ und holt sich jede Menge Inspiration ab.

Wir sind gespannt auf die Ergebnisse und freuen uns über den Wissensdurst und die Begleitung!

(28.02.2019)

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